Basware führte e-Invoicing-Standard Pan-European Public Procurement Online (PEPPOL) ein
Kunden profitieren von einheitlichem Standard für alle e-Invoicing-Lösungen
02.05.2012
München, 2. Mai 2012 – Basware hat erfolgreich den e-Invoicing-Standard Pan-European Public Procurement Online (PEPPOL) eingeführt: Alle e-Invoicing-Lösungen von Basware unterstützen nun die für diesen Standard konformen Verfahren und Protokolle. PEPPOL ist eine Initiative der Europäischen Union. Sie fördert europaweit den elektronischen Austausch von Rechnungen und anderen Geschäftsdokumenten zwischen Unternehmen jeder Größe und dem öffentlichen Bereich.
Öffentliche Stellen sind der größte Auftraggeber in der EU. Ihre Möglichkeiten zu einer effektiven elektronischen Zusammenarbeit mit Lieferanten sind aber noch immer sehr gering: Schlüsselprozesse wie Ausschreibungen, Bestellungen, Rechnungen oder Kataloge können in den meisten Fällen nicht automatisiert und integriert mit den Lieferanten abgewickelt werden. Besonders das Fehlen von einheitlichen Formaten, Prozessen und Rechtsvorschriften ist eines der größten Hindernisse für den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr innerhalb der EU.
Ein strategisches Ziel der Europäischen Union ist es daher, mit PEPPOL ein einheitliches elektronisches Verfahren für die öffentliche Beschaffung in den Mitgliedsländern einzuführen. Basware unterstützt diese Initiative seit 2008. Nach umfangreichen Planungen, Partnerschaften und Testphasen wurden die festgelegten Spezifikationen für elektronische Rechnungen nun an die Unternehmen weitergegeben. Ab sofort können Basware-Kunden europaweit PEPPOL-kompatible, elektronische Rechnungen und Dokumente senden beziehungsweise empfangen. Damit sind sie in der Lage, mit jeder Verwaltung in einem anderen EU-Land sämtliche Beschaffungsverfahren einfach elektronisch abzuwickeln. Einer europaweiten Zusammenarbeit im Bereich e-Invoicing steht nichts mehr im Wege.
Von PEPPOL profitieren sowohl die öffentlichen Einrichtungen als auch die Unternehmen: Der gemeinsame Standard erleichtert den Einsatz von e-Invoicing, erhöht damit die Transparenz und Schnelligkeit des Rechnungswesens, senkt Kosten sowie manuelle Fehler und erleichtert die notwendige öffentliche Rechnungslegung. Zudem eröffnen sich Unternehmen neue Geschäftsmöglichkeiten gegenüber Wettbewerbern, die diesen Standard möglicherweise noch nicht nutzen.
„PEPPOL ist der nächste wichtige Schritt in Richtung einer offenen Zusammenarbeit zwischen Behörden und Unternehmen innerhalb der EU”, so
Esa Tihilä, CEO von Basware. „Es ist wichtig, dass es einen gemeinsamen Standard für den elektronischen Datenaustausch gibt, auf den sich Unternehmen und der öffentliche Bereich verlassen können. Automatisierte Prozesse werden Unternehmen und dem öffentlichen Bereich eine Vielzahl an neuen Geschäftsmöglichkeiten bieten.“
Über PEPPOL
Das Projekt Pan-European Public Procurement Online (PEPPOL) wurde 2008 initiiert, um standardisierte IT-Infrastrukturen und Dienstleistungen für grenzüberschreitendes öffentliches E-Procurement in Europa zu schaffen. Über nationale E-Procurement-Plattformen und deren standardisierte Backbones erhalten Unternehmen Zugang zu einem riesigen Markt für öffentliche Aufträge. Die Aktivitäten werden gemeinsam von Mitgliedern des Konsortiums und der Europäischen Kommission finanziert. Das PEPPOL-Konsortium setzt sich aus führenden E-Procurement-Agenturen in 11 Ländern zusammen: Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Norwegen, Portugal, Schweden und das Vereinigte Königreich.
Weitere Informationen unter www.peppol.eu
Über Basware
Basware ist mit mehr als 1 Million Anwendern in über 60 Ländern weltweiter Marktführer im Bereich Purchase-to-Pay. Die Lösungen von Basware verbinden bereits mehr als 1,9 Millionen Käufer und Lieferanten weltweit und optimieren den gesamten Prozess von der Bedarfsanforderung bis hin zur Rechnungsbearbeitung. Sie erlauben einen voll automatischen Prozess, beginnend beim Bedarf über Genehmigung, Bestellung, Auftrags- und Lieferbestätigung bis hin zur Rechnungsbearbeitung. So können Unternehmen ihre Liquidität verbessern, ihr Betriebskapital optimieren und ihre Finanzprozesse über den gesamten Purchase-to-Pay-Prozess flexibel steuern.
Die Lösungen von Basware decken die Bedürfnisse von sowohl kleinen und mittelständischen als auch globalen Unternehmen ab und bieten Zugang zum Open Network. Sie sind verfügbar über die Cloud, als Installation vor Ort oder über Business Process Outsourcing. Basware vertreibt sie über eigene Niederlassungen in Europa, den USA und Asien-Pazifik, sowie über ein flächendeckendes Netz von Geschäftspartnern.
www.basware.de
Weitere Informationen:
Basware GmbH
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